Heute hatte ich meine PPL- Theorieprüfung in Karlsruhe. Es war also die erste größere Prüfung nach dem BZF I, auf dem Weg zu meinem ATPL.
Es ging um 09:00h gleich mit Navigation los. Dafür hatte ich zwei Stunden zeit und war auch mit abstand der schwerste Test! Dennoch hatte ich von den 50 Fragen nur 2-3 Unsicherheiten, wodurch ich nach ca. 01:15h fertig war. Danach kam Technik/Aerodynamik, menschliches Leistungsvermögen/ Verhalten in besonderen Fällen, Meteorologie und zu guter Letzt Luftrecht. Bis auf kleine Abstriche bei Luftrecht ist alles super gelaufen, hatte für diese Themen 45Minuten Zeit und war nach bereits 10-15 Minuten fertig. Bei Luftrecht habe ich bei 2-3 Aufgaben richtig grübeln müssen, bei denen ich mir nicht 100%ig sicher war.
Ich habe aber alle Fächer bestanden, und kann mich für ca. 3 Wochen komplett auf das praktische Fliegen konzentrieren, bis der 6 Monate dauernde ATPL Theorieunterricht beginnt!
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Ich hatte gestern meinen schulinternen Vortest zum PPL- Theorietest! Dieser Test ist genauso aufgebaut wie der Test beim Regierungspräsidium. Wenn diesen Vortest besteht, wird man von der Schule zur Prüfung zugelassen.
Ich hatte sieben Prüfungsfächer, welche man beim Vortest mit mindestens 80% bestehen muss. Die Fächer waren: Luftrecht, allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Navigation, Wetterkunde, Verhalten in besonderen Fällen, menschliches Leistungsvermögen und Aerodynamik. Ich habe alle Fächer mit mindestens 90% bestanden, bis auf Navigation wo ich nur 84% erreichen konnte.
Wenn man in z.B. Navigation nur 78% erreicht, so wird man so lange nicht zur Prüfung zugelassen, bis ich auch dieser Test mit mindestens 80% beim Vortest bearbeitet worden wäre. Das betrifft mich ja aber zum Glück nicht!
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Heute war es also so weit, um 09:30h musste ich zur Sprechfunkprüfung antreten. Es ging pünktlich mit dem Theorieteil los, einhundert fragen in sechzig Minuten. Dieser Teil war von mir als einfachste Hürde eingeschätzt worden und so war es auch. Es kamen Fragen aus den verschiedensten Bereichen z.B. Wetterminima, Transpondereinstellungen, allgemeine Sprechregeln, Verhalten bei Funkausfall, Lichtzeichen usw. Fertig war ich bereits nach ca. 25 Minuten. Eine Stunde später versammelten wir uns wieder in Prüfungsraum, wo uns direkt mitgeteilt wurde, dass den Theorieteil alle bestanden haben. Im Anschluss wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, in denen der Englischtext und die Sprechfunküberprüfung durchgeführt werden sollten. Ich war erst wieder in 1,5h an der Reihe, also hieß es sich die Zeit im Schülerkaffee zu vertreiben und ein bisschen Flieger gucken!!^^
Um 12:30 war es also endlich so weit! Aus der anderen Gruppe hatten alle bestanden, das war also schon mal schön zu hören! Los ging es bei uns mit dem Englischtext, den jeder nach einander vorlesen und übersetzen musste. Bei uns ging es schon schlecht los, der erste musste sich leider nach der Englischübersetzung verabschieden, sprich zu der eigentlichen praktischen Sprechfunkprüfung kam er erst gar nicht.
Nun war mein Blutdruck natürlich etwas höher, den Englischteil schätze ich von vornherein nämlich also größte Hürde ein! Ich hatte mit meinem Text aber Glück und konnte ihn ohne Probleme übersetzen und vorlesen. Also hatte ich 2 von 3 Hürden bereits genommen und den meiner Meinung nach schwersten Teil bereits hinter mir. Der letzte Kandidat (ein angehender Helipilot) durfte sich schon beim Vorlesen des Textes verabschieden. Also waren wir nur noch zu dritt.
Dann ging es zur Sprechprüfung. Mein fiktiver Flug (spezial VFR) führte von Hamburg nach Nürnberg. Ich musste also einen Abflug in HAM und den Anflug in NUE durchführen. War soweit auch in Ordnung, ich musste nur zwei Mal den „Controller/Prüfer“ auffordern zu wiederholen. Aber ansonsten hat es ganz gut geklappt.
Nun habe ich also den ersten Schein auf meinem Weg zum Airline-Piloten in der Tasche!!! J
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Heute hatte ich meinen ersten Solo-Flug und ich lebe noch!!!
Zunächst einmal flog ich noch 4 Platzrunden mit meinem eigentlichen Fluglehrer. Zwei normale, eine ohne Klappen und eine Platzrunde mit simuliertem Triebwerksausfall.
Im Anschluss flog ich erneut 4 Platzrunden, diesmal aber mit einem anderen Fluglehrer, der beurteilen sollte, ob ich einen Soloflug überleben würde. Es war also mein erster so genannter „Progress Check“. Da ich den Progress Check bestand, konnte es also nun zu meinem ersten Soloflug losgehen. Ich saß nun zum ersten Mal in meinem leben alleine in einem Flugzeug, welches ich auch noch alleine steuern musste. Zunächst war es ein etwas ungewohntes Gefühl, aber auch angenehm, mit im Verhältnis zu sonst großem Platzangebot!!!
Nach dem ich erst einmal in der Luft war, war auch der Rest an Aufregung sprichwörtlich verflogen. Ich drehte 3 Platzrunden und konnte wieder gesund aus meinem nicht beschädigten Flieger aussteigen! J
Meinen aller ersten Soloflug habe ich also nun hinter mir und insgesamt war es halb so wild. Ich hatte im Vorhinein eigentlich gedacht, dass ich viel aufgeregter sei, aber als ich erst einmal im Fliegr saß, war meine ganze Nervosität verflogen.
Alles in Allem ein super Erlebnis, was Lust auf mehr Soloflüge macht, welche auch kommen werden. Die nächsten Flugstunden werde ich auch wieder solo fliegen müssen, nachdem ich mit meinem Fluglehrer an einen Fremden Platz geflogen bin!

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So, am vergangenen Freitag hatte ich nun auch meine ersten Sprechübungen für das Sprechfunkzeugnis BZF I.
Die Übungen sahen so aus. Wir saßen alle zusammen in userem Unterrichtsraum und haben nacheinander An- und Abflüge simuliert. Der BZF-Lehrer übernahm die Rolle des Lotsen (hat er auch sehr gut gemacht, denn schließlich ist er auch hauptberuflich Lotse bei uns am City Airport ;-)) Bei den Übungen, wie auch später im Flieger muss man darauf achten, die Anweisungen so kurz und genau wie möglich zu gestalten und nach einem vorgegebenem Muster agieren.
Bisher hatte ich immer nur den Turm gerufen, um maximal das Rollen zur Tankstelle anzufordern, den Rest übernahm mein Fluglehrer. Nun werde ich aber den Rest auch selbst übernehmen, um Übung zu bekommen und das wird sicher nochmal eine Nummer härter, als die Trockenübungen im Klassenraum!
Die Prüfung wird einen Theorieteil, einen englichen Text (zum Übersetzen) und eben die Sprechübung beinhalten, aber zum Glück werde ich das ja noch mindestens einmal im Klassenraum und bei meinen Flügen weiter trainieren können.
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Wie schon geschrieben, mussten wir heute um unsere Platzrundenübungen durchzuführen nach Worms ausweichen. Es war das erste Mal in meiner Ausbildung, dass ich an einem anderen Platz landen durfte.
Wir sind zunächst direkt von Mannheim City Airport über November nach Worms geflogen, Flugzeit 16 Minuten. anschließend haben wir sieben Platzrunden gedreht. Heute haben die Landungen schon richtig gut hingehauen. Nach diesen sieben Platzrunden haben wir eine Stunde Pause gemacht und etwas am Wormser Flugplatz getrunken. Im Anschluss daran haben wir erneut sieben Platzrunden in Worms gedreht, diesmal aber auch ua. mit anderen Klappenstellungen. Bis hin zur Landung ohne Klappen, dies war die schwierigste Übung, welche wir auch zwei Mal ausübten. Danach sind wir direkt zurück nach Mannheim.
Die Flugstunden haben heute super viel Spaß gemacht, auch wenn ich die 16 Landungen und 2:19h Flug nun langsam merke. Morgen fliege ich erneut, dann aber wieder in Mannheim. Auf dem Programm stehen natürlich in erster Linie wieder Platzrunden, go arounds, Startabbrüche usw.
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Hallo,
gestern hatte ich meine 5. Flugstunde und so langsam werde ich intensiv auf meinen ersten Soloflug vorbereitet, der nach 10 Flugstunden stattfinden sollte. Nun geht nämlich die Phase los, bei der wir in den Flugstunden ausschließlich Platzrunden drehen und das 1h lang.
Haben gestern also innerhalb von 54 Minuten 10 Starts- und Landungen trainiert. Von den 10 Landungen waren 3 ziemlich gut, der Rest war noch ausbaufähig. Aber Übung macht schließlich den Meister und die absoluten Toppbedingungen hatten wir gestern auch nicht. Nach der achten Platzrunde ist man schon sehr kaputt, da man nur am Arbeiten ist und keine Sekunde zur Ruhe kommt, der Ablauf an sich ist, wenn man ein paar Runden am Airport gedreht hat, eigentlich nicht das Schwere.
Meine nächsten Flugstunden werden ähnlich aussehen, denn schließlich muss ich ja bald, ohne Fluglehrer, meine ersten Soloplatzrunden in Mannheim drehen.
Meinen nächsten Flug habe ich morgen. In Mannheim werden wir aber leider keine Platzrunden drehen können, denn dies ist an Sonntagen auf Grund des Lärmschutzes verboten. Vielleicht weichen wir an einen anderen Flugplatz aus, falls das Wetter stimmt, ansonsten machen wir eben etwas Airwork!
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Bis auf noch einmal Luftrecht habe ich nun den ersten Theorieblock hinter mir! Der zweite Block startet am 27.11.07 und dauert dann sechs Monate. Außerdem werde ich noch 2 Tage Sprechübungen für mein Sprechfunkzeugnis haben. Das Schwerste an der Sprechfunkprüfung wird wohl der Englischtext, der Theorieteil und die praktische Prüfung werden mit ein wenig lernen und übung machbar sein.
In der letzen Woche (5-Tage) hatte ich 2x Technik, 2x Navigation und einmal Luftrecht, vor Allem Navigation hat mir einiges gebracht, auch wenn der Unterricht recht anstrengend war. In Technik war der Unterricht leider schlecht gestaltet, weshalb ich dort noch Einiges auf eigene Faust lernen muss. In Luftrecht bekomt man eine riesige Menge von Informationen, welche aber leider kaum mit der praktischen Fliegerei in Verbindung stehen.
Geflogen wäre ich letzte Woch nur einmal und ausgerechnet dieser Flug ist aufgrund zu starker Böen ausgefallen. Ich war aber eh recht stark erkältet, was während des Fluges höchstwahrscheinlich zu starken Schmerzen im Ohr geführt hätte. Mein heutiger Flug ist nun leider auch ausgefallen (ebenfalls zu starke Böen). Ab Morgen soll es aber wieder besser werden, wenn das Wetter hält werde ich diese Woche aber noch 3x fliegen, nächste Woche noch 2x. Danach werde ich etwas langsam machen müssen, da dann mein erster Progress Check Flug ansteht und im Anschluss daran mein erster Soloflug. Beide Flüge kann ich aber erst durchführen, wenn ich mein Sprechfunkzeugnis in der Tasche habe. Die Prüfung habe ich aber erst Mitte Oktober.
Hier noch ein paar Bilder von meinem letzen Flug.





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Die erste harte sieben-Tage-Woche ist nun auch hinter mir.
Ich habe diese Woche vor Allem sehr viel über Navigation gelernt, wie man z.B. den richtigen Steuerkurs errechnet, wenn z.B. Winde herrschen usw. Ansonsten hatte ich noch menschliches Leistungsvermögen/betriebliche Verfahren/Verhalten in besonderen Fällen, was man indirekt alles in ein Fach gliedern könnte. Hier wurden uns die menschlichen Faktoren beim Fliegen beschrieben. Sprich ein Crash-Kurs in Biologie, Medizin und Psychologie. Über die Gefahren eines “Rapid Decompression”, “Hyperventilation”, “Hypoxie”, ”Vertigo” oder eines Abgaseintrittes in die Kabine haben wir unter Anderem gesprochen (wie erkenne ich die Gefahr, was kann ich tun) .
Aber auch das Zusammenspiel der einzelnen Personen, welche an einem reibungslosen Ablauf eines Fluges verantwortlich sind, wurde uns näher gebracht. Denn ohne die Hilfe von Ramp Agents, Cabinenbesatzungen, Fluglotsen und der gesamten weiteren Bodenbesatzung wie zum Beispiel den “Kofferträgern”, wäre die Cockpit- Besatzung relativ hilflos. Deshalb sollte man immer auf ein gutes Zusammenspiel aller verfügbaren Resourcen achten.
Desweiteren hatte ich noch Technik-Unterricht 1. Hier wurden wir erst einmal in grundlegende Dinge zur Flugzeugsteuerung, der Arbeit mit Flaps und in Triebswerktechnik unterrichtet.
Geflogen bin ich diese Woche auch. Gestern (Samstag), es war mein dritter Flug und auf dem Programm stand u.a. der Langsamflug bis hin zum Strömungsabriss, Kurvenflug mit 45° in Verbindung mit Steig- oder Sinkflug. Zudem habe ich die Nutzung des Seitenruders im Flug geübt, sowie mit Hife des ”Schnapskompass” Kursänderungen vorgenommen, wobei man auf einige Dinge achten muss. Denn der “Schnapskompass” dreht sich nicht im gleichen Maß wie die Fluggeschwindigkeit, sondern dreht mal langsam, mal schnell. Deshalb muss man z.B. wenn man einen Kurs von 030° nach dem “Schnapskompass” fliegen möchte, bereits bei 010° ausleiten. Am Ende folgte noch eine ungewollte harte Landung, aber das Fahrwerk ist zum Glück dran geblieben!


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