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Erste Nachtflüge.

In der Ausbildung zum ATPL muss man 5h bei Nacht geflogen sein. Es ist so aufgebaut, dass man bei der ersten Mission 10 Platzrunden mit Lehrer dreht, bei der nächsten Mission muss man erneut 5 Platzrunden mit Lehrer und im Anschluss 5 full Stopp landings solo fliegen. Die restliche Zeit werden mit Überlandflüge bei Nacht und mit Lehrer aufgefüllt.

Bei der ersten Nachtflugmission geht es harmlos los. Man soll sich erst einmal an das veränderte Bild bei Nacht gewöhnen. In Mannheim ist das Problem, dass der Flugplatz mitten in der Stadt liegt und von einem riesigen Lichtermeer umgeben wird. Die touch and goes macht man zunächst mit vollen Klappen und Landescheinwerfer, nachdem man sich an die Nachtsituation gewöhnt hat, muss man mit verschiedenen Klappenstellungen und ohne Landescheinwerfer landen.

 In der zweiten Mission bei Nacht drehte ich zunächst noch mal 5 Platzrunden mit Lehrer, ehe ich ihn nach dem fünften touch and go auslud. Nun waren 5 Soloplatzrunden angesagt. Da die Richtlinien vorschreiben eine „komplette Landung“ zu machen, musste ich nach jedem Aufsetzen über die taxiways zurück zum Rollhalt rollen. Da auch noch sehr viel Verkehr unterwegs war (ein Schüler von uns, der ebenfalls Soloplatzrunden drehte, ein Schüler von uns der einen Nachtüberlandflug absolvierte, ein Flieger in der Platzrunde von einem Fliegerverein und zwei abfliegende DO328 von der Cirrus Airlines), nahm dieses Zurückrollen und warten am Rollhalt recht viel Zeit in Anspruch. Alles in Allem hat es riesig Spaß gemacht, auch weil recht viel Verkehr unterwegs war, am liebsten hätte ich noch fünf weitere Platzrunden angehängt.

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